Der Start…

auf der Suche nach Möglichkeiten unseren Familienalltag noch nachhaltiger zu gestalten bin ich vor einiger Zeit auf den Blog von Bea Johnson (http://www.zerowastehome.com) gestoßen. Meine erste Reaktion war wohl wie die der Meisten… zu aufwendig, zu kompliziert das Ganze und als Familie mit Kleinkindern nicht umsetzbar…Losgelassen hat mich das Thema dann allerdings doch nicht mehr und so bin ich eingetaucht in die Welt des Zero Waste und habe angefangen zu recherchieren und mir dann auch das Buch der Frau Johnson gekauft und siehe da, innerhalb von null Komma nix war ich Feuer und Flamme. Inspiriert von meiner neuen Lektüre wurden Stoffbeutel aus alter Bettwäsche genäht und Einmachgläser besorgt die von nun an meine treuesten Einkaufsbegleiter werden sollten. Der Tipp aus dem Buch: „einfach selbstbewusst darauf bestehen, die Ware in den eigenen Container gefüllt zu bekommen!“. Selbstbewusst ist nicht unbedingt mein Ding muss man dazusagen aber ich war eine Frau mit einer Mission! Und so bin ich bestens gerüstet in unseren Bioladen gegangen um Brot zu kaufen. Kaum hatte ich gesagt was ich gerne hätte da war das Gebäck schon eingetütet also habe ich freundlich versucht der Verkäuferin zu erklären das ich von nun an immer meinen eigenen Beutel für das Brot dabeihabe und sie es mir bitte einfach über die Theke reichen soll, der skeptische Gesichtsausdruck wandelte sich sogleich zu einem freudigen (die Frau war hoch erfreut über so viel nachhaltiges Engagement) und ich war erleichtert einer langen Diskussion entkommen zu sein! Ermutigt von diesem Erlebnis machte ich mich also auf zur Käsetheke,während ich der Verkäuferin mein Anliegen erklärte kramte ich schon nach der Edelstahlbox nur um im nächsten Moment gesagt zu bekommen das es ihnen aus Hygienegründen leider nicht möglich sei meinen Käse in ein selbstmitgebrachtes Gefäß zu packen. Ok, was jetzt? Einknicken oder auf Käse verzichten? Nach kurzem Hin und Her entschied ich mich dafür nicht einzuknicken und einfach in einem anderen Bioladen mein Glück zu versuchen und Tadaaa! es hat geklappt im nächsten Laden hat man sich gefreut, mir erklärt was sie dürfen und was nicht und ich bin mit einer vollen Box und einem Lächeln im Gesicht aus der Tür marschiert…

Der Start im Bereich Zero Waste Lebensmittel war also vorerst erfolgreich… vorerst.

Mehr aus unserem Müllfreien Alltag in Kürze!

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