Lippenbalsam – Zero Waste DIY

Unser Vorrat an Lippenbalsam ist wieder aufgefüllt. Das Rezept für meine selbstgemachte Lippenpflege ist von Anbeginn unserer Umstellung auf Zero Waste einer meiner absoluten Lieblinge. Ein Schuss Rote Bete (selbstgemachter Liptint) verleiht einen hübschen rosa Schimmer, Bienenwachs und Sheabutter sorgen für wohltuende Pflege in der kalten Jahreszeit. Die Zubereitung dauert ca. 45 Minuten und macht immer wieder Spaß! Für dieses Rezept habe ich in gleichem Verhältnis Sheabutter, Bienenwachs und Mandelöl verwendet. Optional füge ich Lanolin hinzu wenn ich welches im Haus habe.

Wer einen anderen Farbton bevorzugt könnte anstelle von Roter Bete etwas Zimt hinzugeben.

Our little girls and me just love our homemade lip balm. This recipe has been one of my favourites ever since we switched to a Zero Waste Lifestyle three years ago. It is quick and simple (including all preparations it takes me about 45 minutes) and I enjoy making it every time.

To give it a rosy touch I add some homemade lip tint (made from beetroot). The beeswax and shea butter are great (especially in this cold weather) for extra moisture I add lanolin if I have some at home.

Give it a try, it so much fun. If you prefer a different shade of colour you could also try adding some cinnamon.

 

Summertime – Zero Waste

So kann ein Tag im Schwimmbad aussehen.. ganz ohne Müll und trotzdem mit allen Schikanen.

Pommes einfach mal in die Lunchbox bitte ;-).

Wir wünschen euch einen tollen Sommer!

 

We had a great day at the pool. Spending time with the kids and having some lovely food together. We even had chips!

Enjoy the summer!Pool1

Ice Ice Baby – Zero Waste DIY

Es ist Sommer und was gibt es da besseres als ein frisches Eis…. Für uns eigentlich nur eines, eines das mit weniger Zucker und regionalen Zutaten auskommt. Für die Blitzversion nimmt man gefrorene Beeren oder Früchte und gibt diese mit einem Klecks Joghurt oder etwas Nussmilch in den Mixer. Dieser Vorgang ist so leicht das unsere Kinder das auch gern mal selbst übernehmen (nur unter Aufsicht versteht sich :-))

In unserem verpackungsfreien Alltag sind gefrorene Früchte jedoch ein Sommerluxus. Dieser ist nun endlich da und mit ihm frische Johannisbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren…. himmlisch. Um den Sommer zu konservieren frieren wir die Beeren Portionsweise in Bügelgläsern ein und genießen dann für eine gewisse Zeit den Luxus uns und unseren Kindern ein leckeres, selbst gemachtes Eis zum Nachtisch zu machen.

Comes summer, come berries and oh how we love them. Frozen fruit in plastic packaging is a thing of the past and when the time of the year finally comes we try to get our hands on lots of different kinds of seasonal, organic berries and fruit to freeze them in clip top jars and preserve this summer delight for a while.

Then whenever we fancy a quick ice-cream for dessert we can get them out of the freezer and put them into the processor with a bit of yoghurt or nut milk. Easy and fast plus the kids love getting involved. Not a gram of sugar is needed and it tastes absolutely delicious!

 

Eis im Winter – Zero Waste DIY

„Mama ich will ein Eis“. Dieser Satz hat mich am vorletzten Sonntag vor eine Herausforderung gestellt. Denn unsere Große wollte kein selbst gemachtes Saft- oder Joghurteis. Nein ein richtiges Milcheis sollte es sein, so wie aus der Eisdiele.

Im Sommer wäre das absolut kein Problem, denn die nächstgelegene Eisdiele hätte diesen bescheidenen Wunsch schnell erfüllt. Wie wir jedoch alle wissen, ist es Mitte Januar und zu dieser herrlichen Jahreszeit haben alle Eisdielen, zumindest in unserem Umkreis, zu. Auf dem Weg nach Hause fing ich also an mir Gedanken zu machen übers Eis machen und trotzdem Null Müll dabei zu produzieren. Für einen kurzen Moment war meine Verzweiflung groß. Doch dann verriet mir wikiHow wie ich mit wenigen Zutaten (welche sich glücklicherweise alle noch in meiner Küche fanden) ein astreines Milcheis zubereiten könnte.

Das Rezept war so leicht, dass unsere Tochter alle Vorbereitungen mit minimaler Hilfe selbst treffen konnte. Dann stellten wir die Auflaufform in den Eisschrank und warteten. Und warteten… und warteten.. Da wir unser Projekt „Eis“ erst am Spätnachmittag in Angriff genommen hatten wurde es nichts mit dem Nachtisch zum Abendessen. Doch am nächsten Tag, nach dem Mittagessen, war es dann so weit. Was soll ich sagen, alle waren begeistert. Es hat gut geschmeckt und der Aufwand war minimal. Alle Zutaten waren Zero Waste und wir werden es sicher bald wieder tun. Zwischendrin immer mal wieder umrühren ist wichtig, damit das Eis schön cremig wird.

 

Last week my daughter presented me with a new challenge. It was Sunday (so all the shops here in Munich were closed) when she suddenly said ‚Mummy I want an Ice Cream‘. If it hadn’t been a grey and rainy day in the middle of winter I would have said ’sure you can have one‘ and taken her to the next Ice Cream Parlor but it wasn’t, so I had to think of something. For a brief moment I panicked, she didn’t want another one of Mum’s homemade Ice Lollies, no she wanted the real thing.. proper Ice Cream.

But then wikiHow gave me the answer, a surprisingly easy recipe and luckily enough I had all the necessary ingredients in my fridge. In fact it was so easy, my daughter could almost manage the preparations without me. As we had started our Ice „mission“ at about four in the afternoon there was no way we could have expected to eat the delicious stuff for dessert on the same evening. (We left it in the freezer over night). But the next day after lunch we did and it tasted great. Zero Waste, easy, fast to prepare and the added amount of sugar was under my control :-). We will definitely try this again. Oh and if you decide to give it a go, don’t forget to give it the occasional stir.

 

Die OHNE Challenge – Zero Waste Clean up

Ihr wollt einen OHNE Einkaufsgutschein gewinnen? Dann macht mit bei unserer „Clean Up“ Challenge. Unter dem Motto „Ab in die Tonne!“ wollen wir gemeinsam mit euch ein bisschen aufräumen. Am Samstag den 18. April posten dann alle Teilnehmer die Bilder ihrer Clean Up-Aktion auf der OHNE Facebook Seite.

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=880810161980565&id=865901930138055&substory_index=0

Die Gewinner ermitteln wir per Auslosung (jeder Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein im Wert von 30 €). Los geht’s! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Bilder.
Unsere Tochter zeigt euch anhand eines Beispiels wie das Ganze in etwa aussehen könnte:

OHNE Challange 09.04.15-01

Unterwegs (Kategorie: Muttibeitrag)

Letztens haben wir meine Familie besucht. Wir haben uns dafür entschieden mit der Bahn zu fahren, weil das die entspannteste Reisemöglichkeit für alle Beteiligten ist (großes Kind kann aus dem Fenster schauen, kleines Kind kann aus dem Fenster schauen und wir können entspannt einen Kaffee trinken und auch aus dem Fenster schauen :-)) Jeder von uns hatte seine Kanteen (Klean Kanteen Thermosflasche) mit einem Heißgetränk seiner Wahl gefüllt und einen Stoffbeutel mit einem Snack vom Bäcker dabei… Für das Mittagessen unseres Babies hatten wir ein Bügelglas mit selbstgekochtem Brei und einen Porzellanlöffel (die normalen Löffel sind noch zu scharfkantig) dabei und einen ausreichenden Vorrat an Stoffwindeln und Wechselklamotten für einen Tagesausflug.

Unterwegs1

Im Zug haben wir es uns gemütlich gemacht und uns über die Unkompliziertheit von Zero Waste gefreut! Bis auf eine Diskussion mit einer mitleidigen Bäckersfrau, die wohl aus irgendeinem Grund dachte ich sei irre bemitleidenswert weil ich keine Tüte wollte war der Tag ein absolut perfektes, müllfreies Erlebnis. Nicht aufregend aber schön!

Vor einiger Zeit hatte ich mit einer Freundin verabredet das wir einander immer anrufen oder davon erzählen, wenn wir uns einfach so, vielleicht auch völlig grundlos, glücklich fühlen. Und weil dieser Tag so einer war, dachte ich mir ich erzähle es via meines Blogs.

Zero Waste mit Kindern

Da unsere Kinder noch klein sind (Baby und Kleinkind) ist es bisher nicht so schwer gewesen Dinge in unserem Alltag zu verändern. Ganz im Gegenteil, unserer großen Tochter haben wir ganz genau erklärt was wir vorhaben und warum und sie macht ganz begeistert mit. Wenn ich beim einkaufen gefragt werde warum ich keine Verpackung möchte ist oft sie diejenige, die dann antwortet: „weil wir keinen Müll mehr machen wollen.“ Zero Waste hat uns auch den Besuch der Schnullerfee erspart, denn wer möchte schon die ganze Zeit Plastik im Mund haben… Ein anderes großes Thema waren und sind die Wegwerfwindeln immerhin stellen diese ja nach wie vor ein Mega-Müllproblem dar (Zersetzung nach ca. 450 Jahren). Gar keine Frage das wir schnellstmöglich versucht haben auf Stoffwindeln umzusteigen. Am tollsten wäre es natürlich ganz ohne Windeln, Elimination Communication (EC) nennt sich diese Methode bei der man sein Kind beobachtet und nach einer Weile rechtzeitig erkennen kann wann es mal muss. Ich probiere das mit unserem Baby immer wieder, doch bislang  waren wir noch nicht sehr erfolgreich, daher bleiben die Stoffwindeln wohl die vorerst beste Alternative. Erst kürzlich habe ich von einer CradletoCradle Stoffwindel gelesen die sich gdiaper nennt (netter Testbericht hier: http://wickelmania.wordpress.com/2013/08/25/testbericht-gdiapers/), hierbei handelt es sich um ein Windelsystem das aus einer Stoffwindel und einer kompostierbaren Einlage besteht (kompostierbar solange sie nur mit Urin vollgesogen ist). Ansonsten kann man die Einlage in der Toilette hinunterspülen. Nachdem man sie jetzt auch bei uns kaufen kann werde ich sie wohl mit in unser Programm aufnehmen und dann in kürze darüber berichten..Übrigens wer sich in München dafür entscheidet auf Stoffwindeln umzusteigen, kann auch den Baumwollwindel- Bring- und Abholdienst von Natur&Kind in Anspruch nehmen, näheres dazu auf http://www.windelservice-muenchen.de/index.php.

Mehr über CradletoCradle auf http://epea-hamburg.org/de/content/cradle-cradle®

Mein Fazit zu Zero Waste mit kleinen Kinder ist daher sehr positiv, sämtliche Veränderungen verlaufen problemlos und es ist immer wieder unglaublich zu sehen, wie viel weiser und auch sensibler Kinder mit wichtigen Themen wie zum Beispiel der Umwelt umgehen.